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Karl (2018)

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Ewiges Leben? ... und andere gelegentlich gestellte Fragen (2018)

KINDLE E-Book:    9,99 Euro

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Jenseitige Welten - Berührungspunkte (2017)

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Die Entdeckung der jenseitigen Welten (erstes Buch 2014)

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Die Fortsetzung: Realitäten (2015)

 

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Kirana an Mutti: darf ich dich im Himmel besuchen? (2017)

 

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"Ewiges Leben? ... und andere gelegentlich gestellte Fragen"

 

2018 - Taschenbuch: ISBN 978-3981859256 (VLB)

 

"Jenseitige Welten - Berührungspunkte"

 

2017 - Taschenbuch: ISBN 978-3981691887 (VLB)

 

"Die Entdeckung der jenseitigen Welten" (erstes Buch)

 

2014 - Taschenbuch: ISBN 978-3981691801 (VLB)

 

"Realitäten" (die Fortsetzung)

 

2015 -Taschenbuch: ISBN 978-3981691856 (VLB)

 

 

"Kirana an Mutti: darf ich dich im Himmel besuchen?"

 

2017 - Taschenbuch: ISBN 978-981859201 (VLB) 

 

"Karl"

 

2018 - Taschenbuch: ISBN 978-3981859294 (VLB) 

LESEPROBE

Buch "Jenseitige Welten - Berührungspunkte"

AM STERBEBETT (ERFAHRUNGEN)

 

Auszug

 

Im folgenden Erfahrungsbericht geht es um einen sterbenden Menschen, der selbst Jahrzehnte in der Pflege gearbeitet hat und eine sehr differenzierte Sicht, auch auf den eigenen Sterbeprozess, hat.

 

ABSCHIED

 

„Ich besuchte meine Mutter drei Wochen vor ihrem Tod (wie jeden Tag) im Krankenhaus. Sie war eine kluge, zielstrebige Frau. Sie war gelernte Krankenschwester in einem Herzzentrum und kam, Ironie des Schicksals, so noch einmal zu ihren Kollegen zurück.

 

Nach dem Verschluss der Bauchaorta, einem zusätzlichen Hinterwandinfarkt (den die meisten Menschen nicht überleben), ging es ihr nicht gut. Sie wurde reanimiert und lag auch schon im künstlichen Koma.

 

Wir unterhielten uns und über die Familie, belanglose Sachen.

 

Plötzlich, mitten im Gespräch unterbrach sie mich und sagte: „Siehst du? Da steht sie schon wieder!“

 

Ich war erstaunt, wen meinte sie nur? Da war niemand! Ich sagte nur: „Nein.“

Wir führten unser Gespräch fort, plötzlich sagte sie ganz ruhig, mit dem Blick auf ihr Fußende hin, als wäre es das Normalste der Welt: „Jetzt ist ein Mann hier.“

 

Ich schaute sie entgleist an und sagte: „Mama, da ist niemand!“ Ich lächelte dabei.

„Lena! Da ist nichts Lächerliches dabei. Weißt du welche Angst ich habe, wenn ich die Augen öffne und ihre Gesichter vor mir sehe?“ Die Frage, ob dieser Mann irgendwie geisterhaft auf sie wirke, verneinte sie; sie würde ihn genauso wahrnehmen wie mich.

 

Meine Mutter war sehr analytisch und differenziert, was auch an ihrem Beruf lag und sie beschrieb den Mann im Detail: „Er steht dort, schaut mich einfach nur an. Er trägt eine Jeans oder Hose mit einem breiten Längsstreifen, einen weißen Pullover mit Reißverschluss, schwarze Haare und einen Schnauzer, der nach unten hängt.“ Der Beschreibung nach dachte ich gleich an einen Mann aus den 70er Jahren.

 

Ein paar Tage später, sie konnte die Augen kaum offen halten, sagte sie zu mir: „Sag ihnen doch, dass ich im Urlaub bin!“. Ich aber verdrehte die Augen und erwiderte nur verständnislos: „Wem?!“

 

„Na Mutter, Vater und Paul ... !“

 

Und weiter: „Ich kann schon nicht mehr, die kommen her und stehen an meinem Bett. Sag denen, ich bin nicht da. Sag denen, ich bin im Urlaub oder so, ich halte das nicht mehr aus!“

Ich blieb verständnislos und dachte, sie muss halluzinieren, denn da war niemand. Komisch war das schon, denn meine Mutter bekam lediglich nur leichte Schmerzmittel.

 

Sie sagte auch, dass sie die Schwestern ihrer Mutter sehen kann: „Komisch“, sagte sie, „alle sehe ich, nur die Mona nicht ...“.

 

Einen Tag später fiel sie in Ohnmacht, wachte nicht mehr auf und starb einige Tage später an einer Sepsis.

 

Das Letzte, was sie sah: Sie sagte zu mir, dabei an die Decke starrend: „Schau mal, Lena. Siehst Du das? Schau mal, was es für schöne Blätter sind, saftig grün und mit weißen Punkten! Schau doch mal hin!“

 

Erst viel später habe ich das alles begriffen und heute empfinde ich die damaligen Geschehnisse als sehr tröstlich. Die Menschen, die meine Mutter kurz vor ihrem Tod gesehen hat, ihre Eltern, die vier Tanten (insgesamt hatte meine Mutter fünf) und ihren Bruder Paul - sie alle waren bereits vor ihr gestorben und wollten sie abholen, mit einer einzigen Ausnahme: Ihre Tante Mona - diese ist 92 und lebt noch und erfreut sich nach wie vor bester Gesundheit.“

 

Lena Freund (He Lene), 10.08.2016 (f)

 

Es ist schon erstaunlich: gesehen werden kurz vor dem Tod immer nur bereits Verstorbene, nie noch lebende Menschen. Aber genau diese sollten es doch eigentlich sein, die wahrgenommen werden, das gebietet schon alleine das, was wir „Vernunft“ nennen. Nicht wahr?

 

Bei sterbenden Kindern z.B. sollte man doch denken, dass diese in dieser Phase des Sterbens Menschen wahrnehmen, denen sie sehr nahe sind: Mutter, Vater, Großeltern – wichtige, noch lebende Bezugspersonen eben. Aber auch hier ist es so, dass Kinder ebenfalls nur Verstorbene sehen oder aber sehr häufig ein warmes Licht, oft einhergehend mit der Nachricht, dass es sie abholen wird, nicht selten verbunden mit einer Botschaft für diejenigen, die zurückbleiben müssen.

 

Auch eine solche Erfahrung wurde mir zugetragen, leider gaben mir die Eltern nicht die Genehmigung zur Veröffentlichung. Angesichts der Schwere des Verlustes ist das mehr als verständlich.

 

Ein Mensch kann noch so alt sein, er hat immer eine Mutter. Diese ist es auch, die vielen Sterbenden dann am Sterbebett erscheint. Bei Erwachsenen verhält es sich also genauso wie bei Kindern - nie werden noch Lebende gesehen, immer nur solche Menschen, die bereits vorausgegangen sind, manchmal aber auch ein warmes Licht (das Selbst). Egal, was auch immer gesehen wird, es ist sehr oft verbunden mit wunderschönen Landschaften.

 

MUTTER

 

„Mein Vater ist 94 Jahre alt geworden und kämpfte viele Jahre gegen Leukämie. Ich sah vor ein paar Jahren seinen Tod im Oktober voraus - ich wusste nur nicht, um welches Jahr es sich handelte.

 

Vor ein paar Wochen besuchte ich meinen Vater. Er war sehr aufgeregt und sagte: „Gott sei Dank kommst du, ich glaube, ich bin verrückt.“ Ich beruhigte ihn und bat ihn zu erzählen.

 

Er sagte, er wäre woanders gewesen in einem hellen Haus, er sei über eine saftig grüne Wiese gelaufen, alles sei dort hell und freundlich gewesen und er kam in ein großes Haus, wo er von seiner Mutter begrüßt wurde, alles sei dort so schön gewesen.

 

Er wollte so gern da bleiben, weil es so schön war, aber seine Mutter habe gesagt, es dauert nicht mehr lange und er könnte dann wiederkommen und bleiben.

 

Die letzten Tage vor seinem Tod rief er immer nach meiner Mutter und ich sagte, er weiß doch, dass sie tot ist, aber ich bin bei ihm. Er sagte „ja“, aber Mama war hier eben, sie kommt und geht. Das ging zwei Tage lang und dann starb er. Das war letzte Woche, am 23. Oktober.“

 

Tatjana N Olumide, 29.10.2016 (f)

 

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